Ein schöner Sommer geht zu Ende
Pünktlich auf den Beginn einer Schlechtwetterperiode konnte ich draussen nun ein Projekt abschliessen, das schon länger anstand.
Der Kompost hat endlich einen anständigen Platz an der äussersten Ecke meines Gartens gefunden.
Das sonnige Wetter hatte aber auch den Vorteil, rund ums Haus einen weiteren Vorplatz zu organisieren. Wo vor längerer Zeit ein Misthaufen gestanden haben muss, dann aber für längere Zeit als Deponie von allerhand Materialien gedient hat, habe ich das ganze Terrain umgegraben und dabei konsequent alles getrennt. Die Steine nach ihrer Grösse aussortiert und gleich vor Ort wieder verwendet. Die Erde im Garten deponiert. Und Abfall dorthin verfrachtet, wo er hingehört.
Dabei kommen aber auch interessantere Objekte zum Vorschein, die etwas über den Alltag vergangener Zeiten erzählen.
Der heisse und vor allem trockene Sommer hat aber auch seinen Nachteil. Die préfecture hat für lange Zeit einen Erlass veröffentlicht, der jede Arbeit mit mechanischen Instrumenten im Wald verboten hat, um die Gefahr von Bränden zu reduzieren. Jetzt aber mit den kühleren Tagen und ein wenig Regen getraue ich mich wieder mit der Motorsäge nach draussen. Dort liegen noch einige Ster Holz am Boden. Trotz Klimaerwärmung muss ich doch noch mit einigen Heiztagen rechnen. Ich freue mich darauf, wieder an der cuisinaire zu stehen und mit einheimischer und CO2-freier Energie zu kochen. Vielleicht hilft es, damit der nächste Sommer nicht noch schöner wird.

Der Blick ins Tal, wenn die Wälder bei Bordeaux nicht brennen.
Jetzt mit Dunst oder Rauch. Oder mit beidem. Falls es nicht Einbildung ist, so kann man im Tal unten einen Rauchgeruch wahrnehmen. Keine Einbildung ist die grosse Trockenheit aber auch hier. Dank kurzen Gewittern ist mein Regenwasserreservoir bis oben voll. Was mich betrifft, darf der Sommer gerne noch ein bisschen bleiben.
Quercus ibex, Steineiche
Castanea sativa, Edelkastanie